Ich bin die Tage in einer Mitfahrgelegenheit bei einem Anwaltsehepaar mitgefahren.
Die beiden vertraten recht engstirnige, konservative und gruselige
Meinungen. Unter anderem, dass Araber sich vor Gericht schlimmer verhalten, als
Nicht-Araber. Es kam zu folgendem Dialog zwischen dem Beifahrer und mir:
Er: ... und am schlimmsten ist ja, dass diese Araber vor Gericht systematisch lügen. Und im Koran steht ja, dass Moslems Christen anlügen dürfen, und deswegen empfinden die nicht einmal unrechtsbewusstsein.
Ich:Aha?... Und Nichtaraber lügen also nicht so vor Gericht?
Er:Ja, doch, schon
Ich:Ok, aber das ist dann nicht so systematisch, oder wie?
Er:Doch, doch. Die Leute erhoffen sich einen Vorteil dadurch
Ich:Ah, ok. Aber Nichtaraber empfinden dann ein Unrechtsbewusstsein?
Er:Nein... Vor Gericht ist es ja nicht strafbar zu lügen.
Er hat dann auch gemerkt, was er da eigentlich für ein Bullshit erzählt hat und hat dann schnell das Thema gewechselt.
Falls es nicht klappt: mkinitramfs -o /boot/dateiname.img -v probieren, dann gibt es Debugmeldungen. Ich hatte zuerste vergessen, das dropbear-Skript ausführbar zu machen, was mich unnötigerweise doch etwas Zeit gekostet hat.
Mein Kumpel besucht mich gerade. Wir haben beide nur unsere kleinen Laptops
dabei und keinen richtigen sound. Um das Sounderlebnis zu steigern spielen wir
jetzt synchronisiert die gleichen MP3s ab. Eigentlich suche ich ja noch n
Protokoll, dass das irgendwie so über das LAN streamt, dass man keine
manuelle Arbeit mehr hat; also falls wer Hinweise hat.
Naja. Hier muessen wir dann die MP3s auf 3,2,1 synchronisiert starten. Zum
Teil haben wir die gleichen Rips, so dass, wenn einmal in sync, die Playlists
gleich durchlaufen. Aber manchmal haben wir eben keine gleichen Rips. Und dann
müssen wir mit "kurz-Pause-drücken" in sync zu kommen. Gar nicht so
einfach, aber macht sehr Spass.
Tja, nun sitze ich hier in Brasilien, den ganzen Tag den Tränen nahe, oder
auch schon nicht mehr nur nahe.
Das Internet bringt Neuigkeiten in Windeseile - frohe, wie schlechte. Es ist
mit ihm fast so, als ob physische Distanzen keine Rolle mehr zu spielen
scheinen. Als ich heute die email aufmachte, kam gleich die erste email mit der
traurigen Nachricht zum Vorschein, dass Andreas Pfitzmann gestorben ist.
Andreas war für mich einer der ganz tollen. Ein Mann, den ich bewunderte,
und dem ich versuchte und auch immer noch versuche nachzueifern. Er war nicht
nur mein Professor; er war ein tatsächlicher Wegweiser.
Was mich begeisterte ist, dass er immer mehr gesehen hat, als die pure Technik.
Technik und Gesellschaft waren bei ihm immer vereint; eine Lebensweise, die ich
bei vielen meiner Kommilitonen, Professoren und sonstigen Mitnerds vermisse.
Vielleicht nicht, weil sie bei ihnen nicht da ist, sondern vielleicht nur nicht
so intensiv gelebt wird, wie Andreas das gemacht hat.
Er hat ein gutes Stück dazu beigetragen die Welt cooler zu machen, in
kleinen, sowie in grossen Maßstäben. Etwas weniger Angst, etwas mehr
Freiheit verdanken wir in den letzten Jahrzehnten an vielen Ecken nicht zuletzt
ihm.
Tja. Und das alles, obwohl wir gar nicht so dicke waren. Ich bin "nur" einer
seiner Studenten gewesen. Ich habe dennoch sehr viel von ihm mitgenommen. Was für
ein schmerzliches Loch muss dieser Tod erst bei seinen engen Freunden, oder gar
seiner Familie hinterlassen haben?
Ich wünsche allen, die um seinen Verlust trauern - egal in welchem
Maße - in diesen schweren Momenten viel Kraft, weiterzumachen, und
vielleicht in Zukunft noch ein kleines bisschen mehr als sonst das
Pfitzmannspirit zu leben. Ich zumindest werde dies probieren.
Ich würde gerne zur Beerdigung gehen, aber das lässt die Distanz
leider nicht zu. Und da ist auch das Internet (noch) nicht in der Lage Abhilfe
zu schaffen. Macht mal was schönes draus.
Gerade gesehen: Swept Away
Guy Ritchie hat mit Madonna den Film Swept Away gedreht. Ich dachte immmer, dass diese Madonna sone schlechte Schauspielerin sein soll. In dem Film hier allerdings, hat sie echt richtig gut gespielt. Ich hab mich zum Teil echt weggeschmissen, so lustig war sie mit ihrem Gegenspieler... Ende bissi traurig, aber darüber kommt man hinweg. Sehr zu empfehlen!
Für mein aktuelles Projekt benutze ich die Eclipse IDE. Im Gegensatz zum restlichen
Internet, was hier quasi nur tröpfchenweise hereinkommt, kommen die
Updates von Eclipse von der schnell angebundenen Nachbaruni recht fix. Doch
leider startet nach den Updates Eclipse nicht mehr - und zwar ohne
(sichtliche) Fehlermeldungen.
Im Workbench-Verzeichnis liegt das
versteckte Verzeichnis .metadata, wo wiederum die versteckte Datei
.log liegt. Diese weist dann folgenden Stacktrace bei mir vor:
!ENTRY org.eclipse.ui 4 0 2010-06-10 14:24:13.825
!MESSAGE Unhandled event loop exception
!STACK 0
java.lang.NullPointerException
at org.eclipse.swt.graphics.Device.getFontList(Device.java:369)
at org.eclipse.jface.resource.FontRegistry.filterData(FontRegistry.java:465)
at org.eclipse.jface.resource.FontRegistry.createFont(FontRegistry.java:499)
at org.eclipse.jface.resource.FontRegistry.defaultFontRecord(FontRegistry.java:563)
at org.eclipse.jface.resource.FontRegistry.defaultFontData(FontRegistry.java:575)
.
.
.
Dieser
Blogeintrag hat mir geholfen. Bei mir muss ich aus ~/Library/Fonts
die Userfonts Löschen. Anschließend ~/.fontconfig
löschen, wie im Artikel beschrieben noch irgendwelche anderen Caches des
Font-Servers löschen (atsutil databases -remove, normaler
Benutzer reicht bei mir), und Font-Server restart (atsutil server -shutdown
&& atsutil server -ping). Aus- und Einloggen ist bei mir nicht
nötig.
Anschließend schnurrt Eclipse wieder, wie ein Kätzchen
Auf dem Easterhegg 2010 gab es gestern einen Vortrag über das Projekt Chaos macht Schule. Dabei geht es darum, dass durch die einzelnen regionalen CCC-Abspaltungen Fachwissen und Medienkompetenz in Schulen getragen wird. Auf der Veranstaltung gestern wurde beschlossen, dass die Kräfte der einzelnen Regionalgruppen gebündelt werden sollen. Bis jetzt sind die Gruppen hauptsächlich die Gruppen in Mannheim und Hamburg, die viel in diesem Projekt aktiv sind.
Wir haben in Dresden ein solches Projekt auch schon einmal zu realisieren versucht. Leider scheint es bei der Jugendpflege nicht so sehr auf Gegenliebe gestossen zu sein und deswegen ist auch nichts regelmäsiges daraus geworden.
Ein paar vereinzelte Male haben wir allerdings schon Elternabende, oder Klassen besucht und konnten interessierte Personen vorfinden. Ich möchte im Folgenden zwei kleine Ideen vorstellen, die wir in einer vierten Klasse (Kinder ca. 9/10 Jahre alt) realisiert haben, und die überaus gut funktioniert haben. Das schöne an beiden Aktionen ist, dass sie keine Technik benötigen und das abstrakte Internet greifbar machen.
Das Kindernet
Dieses kleine Experiment dient dazu, den Kindern ein Gefühl für die Datenübermittlung im Internet zu geben.
Zunäochst erklärt man den Kindern, was ein Klient (Dienstnutzender Computer), ein Server (Dienstleistender Computer) und ein Router (Vermittelnder Computer) ist. Anschliessend kommt etwas mit Bewegung und Spiel, das den Kindern besonders gut gefällt.
Man benötigt neben Zetteln und Stiften elf - 12 Kinder. Neun dieser Kinder bilden das "Internet", indem sie sich im Quadrat zu jeweils 3*3 Kindern aufstellen. Jedes dieser Kinder bekommt eine zweistellige Adresse. Pro Kinderzeile wird der Einer, pro Kinderspalte der Zehner erhöht. Kind zehn repräsentiert den Server und bekommt ebenfalls nach dem gleichen Schema eine Adresse und wird entsprechend der Adresse am Rand des Netzes platziert. Kind elf wird der Klient und kommt möglichst an die andere Seite des Netzes und auch eine entsprechende Adresse. Mit dem optionalen zwölften Kind kann man einen DNS-Server emulieren. Nun soll der Client eine Nachricht an den Server schicken. Lasen wir der Einfachheit halber DNS mal weg, schreibt das Kind nun Ziel- und Absendeadresse auf die Nachricht, sowie eine Nachricht für den Server (z.B. "Hallo Server", oder "Hallo 41", wenn der Server die Adresse 41 hat) Nun schickt das Kind die Nachricht ins Netz. Die Routerkinder können sollen dann die Nachricht zum Server transportieren, indem sie sie an ein anderes Kind geben, welches näher am Server steht. Dies können sie erkennen, indem sie Zehner und Einer ihrer eigenen Adresse mit der Zieladresse auf der Nachricht vergleichen. Wenn der Einer Im Ziel kleiner als der eigene ist, muss die Nachricht zum Kind nach links gegeben werden. Ist er grösser entsprechend nach rechts. Ist der Zehner kleiner muss die Nachricht nach vorne, ist er kleiner eben nach hinten gegeben werden. Die Kinder sollen die Überlegungen ruhig laut kund tun, die sie für die Routingentscheidung treffen. In endlicher Zeit erreicht die Nachricht den Server und er kann die Nachricht lesen und beantworten. Die Antwort erfolgt nach dem gleichen Prinzip.
Man kann auch ganz wunderbar das Ganze einmal anhalten und Kinder aus dem Netz nehmen (kaputter Knoten). Dadurch sieht man, dass Pakete nicht immer den gleichen Weg gehen müssen. Besonders hat mich gefreut, als ein Kind die Lehrerin fragte, ob wirklich alle den Inhalt der Nachricht lesen können. Sie (die Lehrerin) war sich auch nicht sicher, und hat die Frage weiter gegeben. Wir konnten so schön einige Datenschutzprobleme verdeutlichen.
Facebook offline
Für das zweite Experiment benötigt man ein paar identische Ausdrucke vom aktuellen "Deutschland sucht den Superstar"-Helden (DSDSH). Ebenfalls bieten sich lustig entstellte Ausdrucke des eigenen Gesichtes an. Ziel dieses Experimentes ist es ebenfalls, eine gewisse Aufmerksamkeit für Datensparsamkeit zu geben.
An der Tafel zeichnet man sich nun einen Kreis. Dieser soll das Profil des DSDSH im in der Klasse beliebtesten Sozialen Netz sein. Die Ausdrucke des Gesichtes befestigt man nun - schön übeieinander im Profil. Wenn sich jetzt ein Kind dieses Profil ansieht, erhält es eine Kopie des Bildes. Da man mehrere Kopien hat, kann man das mehrfach wiederholen. Im Anschluss daran kann man das Kind sein eigenes Profil an die Tafel malen lassen - nur, dass diesmal ein Fake-Name, sowie das Bild vom DSDSH genommen wird. Jetzt erkennen alle, wie wenig authentifiziert die Daten im Social-Network sind, und dass man ihnen nicht trauen kann.
Die Veranstaltung wurde, obwohl das Thema Datenschutz momentan in den Medien nicht mehr ganz aktuell ist, von 30 - 50 Teilnehmern besucht.
Die Diskussion war - obwohl eine "Gegenseite" gefehlt hat - recht angeregt und das Publikum wurde meines Erachtens gut einbezogen. Ich konnte ein paar Forderungen und Ideen, beispielsweise die des Datenbriefs gut platzieren. Erwähnenswert finde ich, das wieder einmal deutlich geworden ist, dass Politiker und Technikverständnis oft nicht so gute Freunde sind. Weiterhin kam es mir vor, als ob ganz egal welche Frage kam, die Mitdiskutanten einfach nur lange und zum Teil sehr schwammige Redebeiträge los werden wollten. Was mich regelrecht erschreckte war, dass Herr Schneider maschinelles Erstellen von Scoringwerten für Menschen "ganz OK" fand und behauptete, die Schufadatenangabe sei freiwillig.
Mir hat die Veranstaltung Spass bereitet und ich würde mich freuen, wenn der C3D2 wieder zu solch einer Runde eingeladen wird.
Function to show complete path to a file.
I often have the problem, that I need the complete path path to a file in my current working directory. (For example to copy&paste it for scp.)
This problem is easily solvable:
Just put following lines at the end of your .zshrc (in your home directory)
function path() {
echo `pwd`/$1
}
(also works for bash in your .bashrc).
After your next login you will be able to call that function with path test. This will print out the whole path to the file test.
Es ist 2010 und immer noch werden auf den Veranstaltungen des CCC die Dateien auf FTP-Servern bereitgestellt. Diese haben dann den Nachteil, dass die Nutzerzahlen auf 250 begrenzt werden, so dass bei 4000 Teilnehmern immer nur ein kleiner Teil saugen kann.
Zusammen mit Astro und Leon sind wir während unseres Podcasts auf die Idee gekommen, wie man es eigentlich besser machen sollte:
Leute bringen ihre Server mit, auf denen ein Torrenttracker und ein aufgebohrter Torrent-Client installiert ist. Der Client lässt sich über ein Web-Interface bedienen. Das Web-Interface soll drei Bereiche bieten: 1. Upload, 2. Browse, 3. Search.
Upload: Upload frisst URLs. HTTP, FTP, evtl auch NFS, je nach dem. Die Dateien, auf die in den URLs gezeigt werden werden runtergeladen und torrifiziert. Als Tracker wird der lokale Tracker eingetragen. Falls es schon Torrents sind, werden sie trotzem heruntergeladen und der lokale Tracker wird zusätzlich eingetragen. Wichtig ist hierbei auch, den Leuten, die Dateien hochladen feedback über den Upload-Verlauf ihrer Dateien zu geben. Was auch noch cool wäre: Beim Upload können die Leute schon mit angeben, welche Art von Dateien sie gerade hochladen (Tags)
Browse: Um den Leuten ihr FTP-Feeling wieder zu geben, muss natürlich auch gebrowst werden können. Um von der Unmenge der Dateien nicht erschlagen zu werden (denn eine Verzeichnisstruktur fällt ja grösstenteils weg) sollte es neben der vollständigen Liste auch eine Listen geben, die nur entsprechend getaggte Files enthalten.
Search: ganz klar muss auch gesucht werden können. Wie advanced das ganze sein muss, kann ich noch nicht so sagen, gerade.
Die einzelnen Bestandteile gibt es schon und ganz viel neues schafft diese Idee auch nicht, aber so ein integrierges FTP-Replacement habe ich bis dato noch nicht gesehen. Bei uns brodeln die Köpfe, wie das jetzt realisiert werden soll. Astro schreibt morgen (heute, nach dem Schlaf) auch seine Sicht der Ideen auf - da wird es bestimmt etwas technischer. Ich freue mich und hoffe, dass wir zum nächsten Congress eine halbwegs coole Lösung bieten können.
Esskultur in Asien
Gestern Abend habe ich ein paar Freunde zum Essen eingeladen. Weil einer von denen schon mal in Korea war, habe ich das koreanische Nationalgericht Bulgogi gekocht. Dabei handelt es sich um mariniertes Rindfleisch, was entgegen der wörtlichen Übersetzung eher nicht feurig schmeckt. Dazu gab es Kimchi, eingelegter, scharfer Kohl.
Wer das ganze mal selbst essen möchte, sollte sich mal in ein lokales koreanisches Restaurant begeben.
Wie es sich gehört, haben wir mit Stäbchen gegessen. Das ist gar nicht so schwer, wie es aussieht und erfordert nur etwas Übung. Es gibt auch haufenweise Anleitungen.
Wer mal in die Verlegenheit kommt, in Asien zu essen, der könnte sich für folgende Punkte interessieren:
Nich in allen asiatischen Ländern isst man mit Stäbchen.
Stäbchen ist nicht gleich Stäbchen (1): Die Koreaner zum Beispiel essen meist mit Metallstäbchen. Diese halten länger, und sehen auch cooler aus, aber erfordern mehr geschick, weil Holzstäbchen mehr grip haben. Die Stäbchenform in Korea und Japan ist auch viel feiner und spitzer, als die üblichen Stächen in China.
Stäbchen ist nicht gleich Stäbchen (2): Damit man die Nahrung überhaupt aufnehmen kann, sind sämmtliche Speisen schon in der Küche mundgerecht vorgeschnitten. Normalerweise hat man am Platz eine Schüssel für Reis, ggf noch einen weiteren Teller. Das Hauptgericht steht auf einem großen Teller in der Mitte des Tisches. Normalerweise bestellt man ein Hauptgericht pro Mahlzeitteilnehmer (oder bereitet diese selbst vor, falls man Gäste geladen hat). Bei Geschäftsessen gibt es dann immer noch neben den Stäbchen, mit denen man isst, noch die Zentralstäbchen, mit denen man sich das Essen auf den Teller oder in die Schüssel tut. Falls es so etwas gibt, sollte man aufpassen, nicht mit den eigenen Stäbchen von den großen Tellern zu mampfen.
Stäbchen ist nicht gleich Stäbchen (3): Genau wie man hier von der Plaste-Gabel bis zum Silberbesteck auch unterschiedliche Preise für sein Esswerkzeug ausgeben kann, kann man das für Stäbchen. Teure Stäbchen sind aus besonderem Holz und aufwändig verziert. Zusätzlich gibt es noch Stäbchen ablagen, auf denen die Stäbchen ruhen, wenn man gerade nicht isst.
Am Tisch gibt es wenige Regeln: quasi alles ist erlaubt, außer Naseputzen. In Japan z.B. gehört es sogar zum Ausdruck des Wohlschmeckens, soche Geräusche zu machen, ganz wie bei uns damals...
.
In China ist quasi alles erlaubt, um das Essen in den Mund zu bekommen. Schüssel zum Mund, oder Mund zur Schüssel und dann mit den Stäbchen reinschaufeln - alles kein Problem. In Japan, einem weitaus kultivierterem Volk, gilt dies beides jedoch als ungebildet. Dort muss man also wesentlich besser mit den Stäbchen umgehen können, damit das Essen auf dem Weg zum Mund nicht herunter fällt.
Dies waren einige Tips, die mir auf die Schnelle eingefallen sind. Vielleicht hilft es ja jemandem.
Netzfilterung bei der Uni Siegen
Nachdem ich mich nun einen Tag über fehlschlagende VPN-Verbindungen im WLAN der Uni Siegen gewundert habe und schon auf autarkes UMTS umgestiegen bin, fiel mir heute auf, dass normale HTTP-Verbindungen durchaus zustande kommen. Nach einigem Rumprobieren bekam ich heraus, dass das RZ der Uni Siegen anscheinend auf exzessives Whitelisting setzt: HTTP(S), IMAP(S), FTP ist erlaubt, 443/UDP aber z.B. nicht. Durch einiges Hin- und Hertunneln bekam ich meine VPN-Verbindung dann doch noch zusammen, aber wieso es hier den Netzteilnehmern so schwer gemacht wird, begreife ich nicht. Gerade auch mit Hinsicht auf die Tatsache, dass das offizielle Konferenz-WLAN völlig unverschlüsselt konfiguriert ist, zum Glück gibt es aber auch eduroam.
quagga mit den Macports
Ich habe geplant dem dn42.net beizutreten. (längerfristig...)
Dafür braucht man allerdings einen Routing-Daemon. Was das ist, habe ich mit Astro in einerPodcastfolge geklärt.
Der Routing-Daemon, der bei den Macports dabei ist, ist quagga, der allerdings in der aktuellen Version und Snow Leopard nicht kompiliert.
Es gibt Probleme mit dem "libtool", welches in der Version 2.2.6b mit den Macports ausgeliefert wird und einer veralteten Datei, die mit dem quagga-Paket geliefert wird. Um das Problem zu beheben reicht es aus eine neue Version der Datei "ltmain.sh" zu installieren. Zum Beispiel durch
Musikindustrie lässt Leben Zerstören
Ich lese gerade mein Heisebacklog. Da sehe ich, wie die Musikindustrie ein noch recht junges Studentenleben zerstört.
2004 hat da wohl ein Student 30 Musikdateien getauscht. Dafür soll er jetzt - fünf Jahre später fast eine halbe Mio. € bezahlen. Ein Schuldenberg von dem man - gerade vor dem Anfang seiner beruflichen Karriere - nur schlecht wieder herunter kommt. Dieses Verhalten, dass die Musikindustrie da direkt, oder auch nur indirekt über ihre Lobby an den Tag legt, wiedert mich an! Ekelhaft! Meine Entscheidung von neulich wird also nur bestärkt.
FreeBSD die ersten Schritte
Seit ein paar Wochen läft bei mir in einer virtuellen KVM-Maschine ein FreeBSD 8-stable. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte die Installation ja geklappt, und ich probiere nun meine ersten Schritte mit FreeBSD.
Soweit ich das verstanden habe, gibt es keinen großartigen Unterschied, ob ich mir die Pakete aus den Ports selbst baue, oder sie über pkg_add installiere (außer, dass sie beim zweiten vielleicht keine speziellen Compilerflags haben und etwas älter sind).
Zunächst hatte mich verwirrt, dass sich die Konfigurationsdateien vom Basissystem und die der Zusatzpakete strikt getrennt an verschiednen Orten befinden. Hieran habe ich mich aber gut gewöhnt.
Was ich schade finde ist, dass viele der installierten Zusatzpakete nicht ootb funktionieren: Postfix findet die /etc/aliases.db nicht (klar, die müste vom Installationsskript generiert werden), munin-node hat keine grundlegende Konfigurationsdatei und kommt deswegen nicht hoch und logcheck hat auch Probleme, weil die Logfiles falsche Permissions haben. Hier bin ich evtl. von Debian zu sehr verwöhnt?!
ZFS ist cool.
Periodic, der FreeBSD cron {Ersatz,Addon} (ich weiss noch nicht genau, was periodic ist, ist aber wie cron ;) liefert von Haus aus nette Reports. Die wiederum möchte ich gerne bei Debian sehen.
Als nächster Schritt wird DNS aufgesetzt. Mal sehen, was ich da für eine Lösung nehmen werde.
Über Tipps, Anregungen und coole FreeBSD-Links freue ich mich riesig. Also: immer her damit.
Für Umme zu Deichkind
Neulich war die Gruppe Deichkind hier in Dresden. Als besonderes Leckerli haben sie am Tag vor dem Konzert noch eine Vorlesung über Bühnenperformance an der HFBK gehalten. Eigentlich war die Veranstaltung nur für von StudiVZ geladene Gäste, aber mit etwas Social Engineering haben die mich dann doch noch reingelassen.
Die Zusammenfassung: sehr lustiger Abend. Und als kleine Überraschung haben die die Besucher am nächsten Tag noch für lau auf das Konzert gelassen, und das war sehr, sehr geil! Noch heute - fast einen Monat später - bin ich total high, wenn ich an die Show denke. Wer also die Gelegenheit hat die Gruppe life zu sehen, der sollte die Gelegenheit in Anspruch nehmen, auch wenn es dann Eintritt kostet ;)
P.S. ich habe dann aber für Freunde noch zwei weitere Karten gekauft - nicht, dass Ihr denkt, dass ich hier total schmarotze...
Nette Infos auf www.cyberciti.biz
Ich browse jetzt schon knapp ne Stunde auf Cyberciti.biz herum.
Diese Seite hat lauter nette Denkanstöße und vor allem auch Tips zu FreeBSD,
mit dem ich mich jetzt ja intensiver auseinander setze.
FreeBSD mit KVM
Ich habe die jetzt den aktuellen Kernel 2.6.32 installiert. Damit läft eine FreeBSD 8 Installation problemlos ab. Mal sehen, wie sie sich so im Betrieb macht...
Teschnische Podcasts aus Dresden: Pentacast.
Es gibt jetzt einen technischen Podcast des Chaos Computer Club Desden.
Hoch inspiriert vom Chaosradio Express probieren
wir in Zukunft verschienden (hauptsächlich technischen) Themen auf den Grund zu gehen. Es gibt eine Übersichtsseite mit den verschiedenen Feeds für Eure Aggregatoren und den Links zu den jeweiligen Folgen. Bis dato haben wir drei Folgen veröffentlicht. Weitere sind bereits produziert und bedürfen noch eines Feinschliffs.
Wir sind sehr an Feedback interessiert und ständig bemüht es besser werden zu lassen. Das was mit der Aussteuerung schief gegangen ist haben wir allerdings schon gemerkt und probieren da mehr aufzupassen, das nächste Mal.
Obwohl wir probieren die Shownotes immer pünktlich und auf der Seite der Episode bereit zu stellen, kann es da aber leider zu Verzögerungen kommen, da Shownotes immer eine Menge Arbeit bedeuten.
Themenvorschläge, Diskussionen und Shownoteeditierungen können bei uns im Wiki zum Thema Pentacast durchgeführt werden. Da findet man auch schon die Shownotes zur noch nicht veröffentlichten Folge 4: Open Source Software Development.
FreeBSD mit KVM
Ich habe hier jetzt neben meinem mobilen Rechner mittlerweile auch
stationäre Rechner in der Wohnung. Einer davon ist irgend so ein AMD
64, der auch Virtualisierung
kann. Kurz zusammengefasst ist Virtualisierung eine Methode, um auf einem
Computer gleichzeitig mehrere Computer laufen zu lassen.
Das kann man entweder komplett in Software realisieren (d.H. es gibt ein Programm,
welches so tut, es sei ein Computer, und da installiert man dann ein weiteres
Betriebssystem hinein), oder es wird mit zusätzlicher
Hardwareunterstützung realisiert (d.h. die Hardware hat spezielle
Funktionen, die den Virtualisierungsprozess unterstützen und
beschlänigen).
Es gibt da auch eine tolle CRE-Folge
, die da von viel mehr Informationen zu gibt.
Momentan nutze ich KVM und den sehr abgehangenen Debian-Stable-Kernel, der gleichzeitig noch
Binärtreiber für die Grafikkarte von NVIDIA unterstützt.
(2.6.28). Als virtuelle Maschine soll jetzt ein
FreeBSD installiert werden. Leider
hängt der Installierungsprozess bereits beim booten des akutellen 8.0RC3
ISOs fest. Ich werde mal ein Kernelupdate probieren und hier
zurückberichten, ob dies Abhilfe geschaffen hat.
Falls es noch andere Vorschläge gibt, bin ich ganz offenen Ohres.
Wie man Apfelkuchen backt.
Wenn man einen Apfelkuchen von Grund auf selbst backen möchte, muss man zunächst das Universum invent.
Die Symphonie der Wissenschaft hat diese und andere Erkenntnisse schön in
Lieder gepackt, mit Ohrwurmqualität und zum herunterladen.
kann man die dazugehörige Sprache einstellen.
Ein weiteres cooles Feature von Vim 7 ist omnicompletion. Darüber weiss ich noch nicht so viel. Einfach mal die entsprechenden Hilfetexte lesen, wenn Zeit ist und bis dahin einfach mal
ctrl-o ctrl-i
drücken und gucken was passiert.
Was Vim alledings nicht kann sind reguläre Ausdrücke, die über eine Zeile gehen. Falls da jemand Mal 'ne Lösung bereit stellen kann, wäre ich hoch erfreut...
Man in the middle Jens Qbi macht in einem schon ein paar Tage älteren Posting darauf aufmerksam,
dass es im Tor Netzwerk auf böse Exit-Nodes gibt.
Augen auf!
Jetzt ist es so weit und es hat auch einen meiner guten Freunde erwischt.
Universal verschickt eine Abmahnung, weil er über Bittorrent zwei Alben herunter
geladen hat, und diese somit gleichzeitig auch zum Download bereit stellte.
Zwei Alben veranschlagt die von Universal / ProMedia beauftragte Rechtsanwaltsgesellschaft (ich nenne Sie jetzt mal Kanzlei A)
mit 5001,00 €.
Weil diese aber so nett, und zuvorkommend sind bieten Sie einen Vergleich an, zu läppischen 1.800,00 €, sowie einer
sehr allgemein gehaltenen Unterlassungserklärung.
Besagter Freund hat sich kurzerhand schlau gemacht, und einen professionellen Rechtsbeistand aufgesucht. Diese Kanzlei B wiederum bietet das "Kanzlei-A-Komplett-Angebot" für 400,00€ an. Hierin ist alles enthalten. Ein anwaltliches Schreiben, dass die Ungenauigkeiten des ersten Schriebs korrigiert, und darauf hinweist, dass es gar keine vernünftigen Beweismittel gäbe, sowie der Übernahme aller weiterer Risiken. Das ist ja schon mal nicht schlecht, kann man sich jetzt denken: 5000,00 € zu 400,00 €. (Ist engangener Gewinn eigentlich Verlust?) In der Selbstauskunft prahlt Kanzlei B großmundig damit, dass sie im Jahr über 3.500 solcher Abmahnungen von Kanzlei A abwickelt. (400 € * 3500 = 1.400.000 €) Bestimmt gehen die Anwälte von A und B öfter zusammen Abendbrot essen...
Welche Konsequenzen ziehe ich jetzt daraus?
Ähnlich, wie dieser Kinobesucher kann ich von mir sagen, dass ich oft und gerne zu Konzerten ging. Ich habe mir öfter Musik von kommerziellen Labels herunter geladen, anstelle sie zu kaufen (Privatkopie), oder habe mir die CD in der Bibliothek kopiert.
Wenn mir die Musik gefiel, ging ich zu Konzerten und unterstützte somit die Künstler auch monetär.
Wenn ich jetzt hingegen merke, dass ich eigentlich nur als krimineller gesehen werde, wenn ich die Privatkopie anfertige, dann sage ich für mich, dass ich leider auf kommerzielle Musik verzichten muss. Also auch keine Konzerte mehr, von Bands, die beiden Major-Labels unter Vertrag sind. Schliesslich möchte ich ja schon vor dem Konzert wissen, ob ich die Musik überhaupt mag.
Tor Bridges
Eben bin ich über ein Tor-Feature gestolpert, welches ich noch gar nicht kannte: Bridges.
Bridges sind Tor-Nodes, die nicht im Verzeichnisserver gelistet werden, und somit nicht mehr so leicht zu zensieren sind.
Falls man nun in einem Tor-gefilterten Netzbereich sitzt, kann man sich über diese Adresse jeweils ein paar aktuelle Bridges anzeigen lassen.
Sollte die URL auch gesperrt sein, dann kann man von Gmail aus eine email an bridges@torproject.org schicken, mit dem Inhalt "get bridges".