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Mon, 30 May 2011

Lügende Araber

Ich bin die Tage in einer Mitfahrgelegenheit bei einem Anwaltsehepaar mitgefahren.

Die beiden vertraten recht engstirnige, konservative und gruselige Meinungen. Unter anderem, dass Araber sich vor Gericht schlimmer verhalten, als Nicht-Araber. Es kam zu folgendem Dialog zwischen dem Beifahrer und mir:

Er: ... und am schlimmsten ist ja, dass diese Araber vor Gericht systematisch lügen. Und im Koran steht ja, dass Moslems Christen anlügen dürfen, und deswegen empfinden die nicht einmal unrechtsbewusstsein.
Ich:Aha?... Und Nichtaraber lügen also nicht so vor Gericht?
Er:Ja, doch, schon
Ich:Ok, aber das ist dann nicht so systematisch, oder wie?
Er:Doch, doch. Die Leute erhoffen sich einen Vorteil dadurch
Ich:Ah, ok. Aber Nichtaraber empfinden dann ein Unrechtsbewusstsein?
Er:Nein... Vor Gericht ist es ja nicht strafbar zu lügen.

Er hat dann auch gemerkt, was er da eigentlich für ein Bullshit erzählt hat und hat dann schnell das Thema gewechselt.



Sun, 07 Nov 2010

Howto: Unlocking a LUKS encrypted root partition via ssh
http://www.debian-administration.org/articles/579

Falls es nicht klappt: mkinitramfs -o /boot/dateiname.img -v probieren, dann gibt es Debugmeldungen. Ich hatte zuerste vergessen, das dropbear-Skript ausführbar zu machen, was mich unnötigerweise doch etwas Zeit gekostet hat.

Wed, 03 Nov 2010

SSH-Agent ist cooler Scheiß
17:09:50 klobs: ssh-agent is ganz cool 17:10:11 klobs: eval `ssh-agent -c -k` 17:10:13 klobs: ssh-add 17:10:19 klobs: ssh -A gunther

Sun, 24 Oct 2010

Das vierte Fotoset ist fertig
Einige Bilder mit Beschreibungen können hier bestaunt werden

Music sync

Mein Kumpel besucht mich gerade. Wir haben beide nur unsere kleinen Laptops dabei und keinen richtigen sound. Um das Sounderlebnis zu steigern spielen wir jetzt synchronisiert die gleichen MP3s ab. Eigentlich suche ich ja noch n Protokoll, dass das irgendwie so über das LAN streamt, dass man keine manuelle Arbeit mehr hat; also falls wer Hinweise hat.

Naja. Hier muessen wir dann die MP3s auf 3,2,1 synchronisiert starten. Zum Teil haben wir die gleichen Rips, so dass, wenn einmal in sync, die Playlists gleich durchlaufen. Aber manchmal haben wir eben keine gleichen Rips. Und dann müssen wir mit "kurz-Pause-drücken" in sync zu kommen. Gar nicht so einfach, aber macht sehr Spass.



Sat, 25 Sep 2010

So schnell kann es gehen: Andreas Pfitzmann ist gestorben.

Tja, nun sitze ich hier in Brasilien, den ganzen Tag den Tränen nahe, oder auch schon nicht mehr nur nahe.

Das Internet bringt Neuigkeiten in Windeseile - frohe, wie schlechte. Es ist mit ihm fast so, als ob physische Distanzen keine Rolle mehr zu spielen scheinen. Als ich heute die email aufmachte, kam gleich die erste email mit der traurigen Nachricht zum Vorschein, dass Andreas Pfitzmann gestorben ist.

Andreas war für mich einer der ganz tollen. Ein Mann, den ich bewunderte, und dem ich versuchte und auch immer noch versuche nachzueifern. Er war nicht nur mein Professor; er war ein tatsächlicher Wegweiser.

Was mich begeisterte ist, dass er immer mehr gesehen hat, als die pure Technik. Technik und Gesellschaft waren bei ihm immer vereint; eine Lebensweise, die ich bei vielen meiner Kommilitonen, Professoren und sonstigen Mitnerds vermisse. Vielleicht nicht, weil sie bei ihnen nicht da ist, sondern vielleicht nur nicht so intensiv gelebt wird, wie Andreas das gemacht hat.

Er hat ein gutes Stück dazu beigetragen die Welt cooler zu machen, in kleinen, sowie in grossen Maßstäben. Etwas weniger Angst, etwas mehr Freiheit verdanken wir in den letzten Jahrzehnten an vielen Ecken nicht zuletzt ihm.

Tja. Und das alles, obwohl wir gar nicht so dicke waren. Ich bin "nur" einer seiner Studenten gewesen. Ich habe dennoch sehr viel von ihm mitgenommen. Was für ein schmerzliches Loch muss dieser Tod erst bei seinen engen Freunden, oder gar seiner Familie hinterlassen haben?

Ich wünsche allen, die um seinen Verlust trauern - egal in welchem Maße - in diesen schweren Momenten viel Kraft, weiterzumachen, und vielleicht in Zukunft noch ein kleines bisschen mehr als sonst das Pfitzmannspirit zu leben. Ich zumindest werde dies probieren.

Ich würde gerne zur Beerdigung gehen, aber das lässt die Distanz leider nicht zu. Und da ist auch das Internet (noch) nicht in der Lage Abhilfe zu schaffen. Macht mal was schönes draus.



Sat, 31 Jul 2010

Das dritte Fotoset ist fertig
Einige Bilder mit Beschreibungen können hier bestaunt werden

Wed, 16 Jun 2010

Das zweite Fotoset ist fertig
Einige Bilder mit Beschreibungen können hier bestaunt werden

Fri, 11 Jun 2010

Gerade gesehen: Swept Away
Guy Ritchie hat mit Madonna den Film Swept Away gedreht. Ich dachte immmer, dass diese Madonna sone schlechte Schauspielerin sein soll. In dem Film hier allerdings, hat sie echt richtig gut gespielt. Ich hab mich zum Teil echt weggeschmissen, so lustig war sie mit ihrem Gegenspieler... Ende bissi traurig, aber darüber kommt man hinweg. Sehr zu empfehlen!

Gerade gesehen: The International
The International war die Filmempfehlung von Olf. Sehr interessanter Film, nicht zu viel Action, verzwickte Situation, gut gespielt. Empfehlenswert.

Thu, 10 Jun 2010

Eclipse will nach Updates nicht mehr starten (Mac OS X)

Für mein aktuelles Projekt benutze ich die Eclipse IDE. Im Gegensatz zum restlichen Internet, was hier quasi nur tröpfchenweise hereinkommt, kommen die Updates von Eclipse von der schnell angebundenen Nachbaruni recht fix. Doch leider startet nach den Updates Eclipse nicht mehr - und zwar ohne (sichtliche) Fehlermeldungen.

Im Workbench-Verzeichnis liegt das versteckte Verzeichnis .metadata, wo wiederum die versteckte Datei .log liegt. Diese weist dann folgenden Stacktrace bei mir vor:

!ENTRY org.eclipse.ui 4 0 2010-06-10 14:24:13.825
!MESSAGE Unhandled event loop exception
!STACK 0
java.lang.NullPointerException
	at org.eclipse.swt.graphics.Device.getFontList(Device.java:369)
	at org.eclipse.jface.resource.FontRegistry.filterData(FontRegistry.java:465)
	at org.eclipse.jface.resource.FontRegistry.createFont(FontRegistry.java:499)
	at org.eclipse.jface.resource.FontRegistry.defaultFontRecord(FontRegistry.java:563)
	at org.eclipse.jface.resource.FontRegistry.defaultFontData(FontRegistry.java:575)
.
.
.

Dieser Blogeintrag hat mir geholfen. Bei mir muss ich aus ~/Library/Fonts die Userfonts Löschen. Anschließend ~/.fontconfig löschen, wie im Artikel beschrieben noch irgendwelche anderen Caches des Font-Servers löschen (atsutil databases -remove, normaler Benutzer reicht bei mir), und Font-Server restart (atsutil server -shutdown && atsutil server -ping). Aus- und Einloggen ist bei mir nicht nötig.

Anschließend schnurrt Eclipse wieder, wie ein Kätzchen



Wed, 12 May 2010

IPv6 at UFSC.br
klobs@movel-16 ~ % ifconfig en0
en0: flags=8863 mtu 1500
	ether 00:16:cb:cb:61:55 
	inet6 fe80::216:cbff:fecb:6155%en0 prefixlen 64 scopeid 0x4 
	inet 150.162.12.146 netmask 0xffffff80 broadcast 150.162.12.255
	inet6 2002:96a2:c8c:b:216:cbff:fecb:6155 prefixlen 64 autoconf 
	inet6 2002:96a2:f027:b:216:cbff:fecb:6155 prefixlen 64 autoconf 
	inet6 fec0::b:216:cbff:fecb:6155 prefixlen 64 autoconf 
	media: autoselect (100baseTX )
	status: active
Und warum geht das bitte an der TU-Dresden nicht?

Wieder mal weg.
Ich bin wieder mal unterwegs. Diesmal hat es mich nach Floripa, Brasilien, verschlagen. Und obwohl es hier eigentlich gerade wenig regnen soll, regnet es quasi andauernd. Siehe auch (Google kann Portugiesisch sehr gut übersetzen), Google Bilder und meine eigenen, ersten Schnappschüsse.

Sun, 04 Apr 2010

Chaos macht Schule auf dem Easterhegg

Auf dem Easterhegg 2010 gab es gestern einen Vortrag über das Projekt Chaos macht Schule. Dabei geht es darum, dass durch die einzelnen regionalen CCC-Abspaltungen Fachwissen und Medienkompetenz in Schulen getragen wird. Auf der Veranstaltung gestern wurde beschlossen, dass die Kräfte der einzelnen Regionalgruppen gebündelt werden sollen. Bis jetzt sind die Gruppen hauptsächlich die Gruppen in Mannheim und Hamburg, die viel in diesem Projekt aktiv sind.

Wir haben in Dresden ein solches Projekt auch schon einmal zu realisieren versucht. Leider scheint es bei der Jugendpflege nicht so sehr auf Gegenliebe gestossen zu sein und deswegen ist auch nichts regelmäsiges daraus geworden.

Ein paar vereinzelte Male haben wir allerdings schon Elternabende, oder Klassen besucht und konnten interessierte Personen vorfinden. Ich möchte im Folgenden zwei kleine Ideen vorstellen, die wir in einer vierten Klasse (Kinder ca. 9/10 Jahre alt) realisiert haben, und die überaus gut funktioniert haben. Das schöne an beiden Aktionen ist, dass sie keine Technik benötigen und das abstrakte Internet greifbar machen.

Das Kindernet

Dieses kleine Experiment dient dazu, den Kindern ein Gefühl für die Datenübermittlung im Internet zu geben. Zunäochst erklärt man den Kindern, was ein Klient (Dienstnutzender Computer), ein Server (Dienstleistender Computer) und ein Router (Vermittelnder Computer) ist. Anschliessend kommt etwas mit Bewegung und Spiel, das den Kindern besonders gut gefällt. Man benötigt neben Zetteln und Stiften elf - 12 Kinder. Neun dieser Kinder bilden das "Internet", indem sie sich im Quadrat zu jeweils 3*3 Kindern aufstellen. Jedes dieser Kinder bekommt eine zweistellige Adresse. Pro Kinderzeile wird der Einer, pro Kinderspalte der Zehner erhöht. Kind zehn repräsentiert den Server und bekommt ebenfalls nach dem gleichen Schema eine Adresse und wird entsprechend der Adresse am Rand des Netzes platziert. Kind elf wird der Klient und kommt möglichst an die andere Seite des Netzes und auch eine entsprechende Adresse. Mit dem optionalen zwölften Kind kann man einen DNS-Server emulieren. Nun soll der Client eine Nachricht an den Server schicken. Lasen wir der Einfachheit halber DNS mal weg, schreibt das Kind nun Ziel- und Absendeadresse auf die Nachricht, sowie eine Nachricht für den Server (z.B. "Hallo Server", oder "Hallo 41", wenn der Server die Adresse 41 hat) Nun schickt das Kind die Nachricht ins Netz. Die Routerkinder können sollen dann die Nachricht zum Server transportieren, indem sie sie an ein anderes Kind geben, welches näher am Server steht. Dies können sie erkennen, indem sie Zehner und Einer ihrer eigenen Adresse mit der Zieladresse auf der Nachricht vergleichen. Wenn der Einer Im Ziel kleiner als der eigene ist, muss die Nachricht zum Kind nach links gegeben werden. Ist er grösser entsprechend nach rechts. Ist der Zehner kleiner muss die Nachricht nach vorne, ist er kleiner eben nach hinten gegeben werden. Die Kinder sollen die Überlegungen ruhig laut kund tun, die sie für die Routingentscheidung treffen. In endlicher Zeit erreicht die Nachricht den Server und er kann die Nachricht lesen und beantworten. Die Antwort erfolgt nach dem gleichen Prinzip.

Man kann auch ganz wunderbar das Ganze einmal anhalten und Kinder aus dem Netz nehmen (kaputter Knoten). Dadurch sieht man, dass Pakete nicht immer den gleichen Weg gehen müssen. Besonders hat mich gefreut, als ein Kind die Lehrerin fragte, ob wirklich alle den Inhalt der Nachricht lesen können. Sie (die Lehrerin) war sich auch nicht sicher, und hat die Frage weiter gegeben. Wir konnten so schön einige Datenschutzprobleme verdeutlichen.

Facebook offline

Für das zweite Experiment benötigt man ein paar identische Ausdrucke vom aktuellen "Deutschland sucht den Superstar"-Helden (DSDSH). Ebenfalls bieten sich lustig entstellte Ausdrucke des eigenen Gesichtes an. Ziel dieses Experimentes ist es ebenfalls, eine gewisse Aufmerksamkeit für Datensparsamkeit zu geben.

An der Tafel zeichnet man sich nun einen Kreis. Dieser soll das Profil des DSDSH im in der Klasse beliebtesten Sozialen Netz sein. Die Ausdrucke des Gesichtes befestigt man nun - schön übeieinander im Profil. Wenn sich jetzt ein Kind dieses Profil ansieht, erhält es eine Kopie des Bildes. Da man mehrere Kopien hat, kann man das mehrfach wiederholen. Im Anschluss daran kann man das Kind sein eigenes Profil an die Tafel malen lassen - nur, dass diesmal ein Fake-Name, sowie das Bild vom DSDSH genommen wird. Jetzt erkennen alle, wie wenig authentifiziert die Daten im Social-Network sind, und dass man ihnen nicht trauen kann.



Sat, 03 Apr 2010

Dresdner Europarunde über Datenschutz

Am 30. März fand in Dresden eine von der Stadt organisierte "Europarunde" zum Thema Datenschutyz statt. Bei dieser Podiumsdiskussion durfte ich in Stellvertretung des C3D2 meine Sachkenntnis zum Besten geben. Neben meiner Wenigkeit waren der Pressesprecher des sächsischen Datenschutzbeauftragten, sowie Cornelia Ernst, einer abgeordneten im europ. Parlament.

Die Veranstaltung wurde, obwohl das Thema Datenschutz momentan in den Medien nicht mehr ganz aktuell ist, von 30 - 50 Teilnehmern besucht.

Die Diskussion war - obwohl eine "Gegenseite" gefehlt hat - recht angeregt und das Publikum wurde meines Erachtens gut einbezogen. Ich konnte ein paar Forderungen und Ideen, beispielsweise die des Datenbriefs gut platzieren. Erwähnenswert finde ich, das wieder einmal deutlich geworden ist, dass Politiker und Technikverständnis oft nicht so gute Freunde sind. Weiterhin kam es mir vor, als ob ganz egal welche Frage kam, die Mitdiskutanten einfach nur lange und zum Teil sehr schwammige Redebeiträge los werden wollten. Was mich regelrecht erschreckte war, dass Herr Schneider maschinelles Erstellen von Scoringwerten für Menschen "ganz OK" fand und behauptete, die Schufadatenangabe sei freiwillig.

Mir hat die Veranstaltung Spass bereitet und ich würde mich freuen, wenn der C3D2 wieder zu solch einer Runde eingeladen wird.



Wed, 10 Mar 2010

Function to show complete path to a file.
I often have the problem, that I need the complete path path to a file in my current working directory. (For example to copy&paste it for scp.) This problem is easily solvable: Just put following lines at the end of your .zshrc (in your home directory)
function path() {
echo `pwd`/$1
}
(also works for bash in your .bashrc). After your next login you will be able to call that function with path test. This will print out the whole path to the file test.

Spass mit ZSH
Die Shell meiner Wahl ist momentan ZSH.
Ich möchte noch ein paar coole links dazu geben:


Tue, 26 Jan 2010

Randy Pausch - Last Lecture
Dauert 1:16h und haben schon mehr als 10.9 Mio Leute gesehen. Lohnt sich.

Thu, 21 Jan 2010

FTP-Replacement

Es ist 2010 und immer noch werden auf den Veranstaltungen des CCC die Dateien auf FTP-Servern bereitgestellt. Diese haben dann den Nachteil, dass die Nutzerzahlen auf 250 begrenzt werden, so dass bei 4000 Teilnehmern immer nur ein kleiner Teil saugen kann.

Zusammen mit Astro und Leon sind wir während unseres Podcasts auf die Idee gekommen, wie man es eigentlich besser machen sollte:

Leute bringen ihre Server mit, auf denen ein Torrenttracker und ein aufgebohrter Torrent-Client installiert ist. Der Client lässt sich über ein Web-Interface bedienen. Das Web-Interface soll drei Bereiche bieten: 1. Upload, 2. Browse, 3. Search.

Upload: Upload frisst URLs. HTTP, FTP, evtl auch NFS, je nach dem. Die Dateien, auf die in den URLs gezeigt werden werden runtergeladen und torrifiziert. Als Tracker wird der lokale Tracker eingetragen. Falls es schon Torrents sind, werden sie trotzem heruntergeladen und der lokale Tracker wird zusätzlich eingetragen. Wichtig ist hierbei auch, den Leuten, die Dateien hochladen feedback über den Upload-Verlauf ihrer Dateien zu geben. Was auch noch cool wäre: Beim Upload können die Leute schon mit angeben, welche Art von Dateien sie gerade hochladen (Tags)

Browse: Um den Leuten ihr FTP-Feeling wieder zu geben, muss natürlich auch gebrowst werden können. Um von der Unmenge der Dateien nicht erschlagen zu werden (denn eine Verzeichnisstruktur fällt ja grösstenteils weg) sollte es neben der vollständigen Liste auch eine Listen geben, die nur entsprechend getaggte Files enthalten.

Search: ganz klar muss auch gesucht werden können. Wie advanced das ganze sein muss, kann ich noch nicht so sagen, gerade.

Die einzelnen Bestandteile gibt es schon und ganz viel neues schafft diese Idee auch nicht, aber so ein integrierges FTP-Replacement habe ich bis dato noch nicht gesehen. Bei uns brodeln die Köpfe, wie das jetzt realisiert werden soll. Astro schreibt morgen (heute, nach dem Schlaf) auch seine Sicht der Ideen auf - da wird es bestimmt etwas technischer. Ich freue mich und hoffe, dass wir zum nächsten Congress eine halbwegs coole Lösung bieten können.



Wed, 20 Jan 2010

Esskultur in Asien
Gestern Abend habe ich ein paar Freunde zum Essen eingeladen. Weil einer von denen schon mal in Korea war, habe ich das koreanische Nationalgericht Bulgogi gekocht. Dabei handelt es sich um mariniertes Rindfleisch, was entgegen der wörtlichen Übersetzung eher nicht feurig schmeckt. Dazu gab es Kimchi, eingelegter, scharfer Kohl.
Wer das ganze mal selbst essen möchte, sollte sich mal in ein lokales koreanisches Restaurant begeben.
Wie es sich gehört, haben wir mit Stäbchen gegessen. Das ist gar nicht so schwer, wie es aussieht und erfordert nur etwas Übung. Es gibt auch haufenweise Anleitungen. Wer mal in die Verlegenheit kommt, in Asien zu essen, der könnte sich für folgende Punkte interessieren: Dies waren einige Tips, die mir auf die Schnelle eingefallen sind. Vielleicht hilft es ja jemandem.

Tue, 19 Jan 2010

Netzfilterung bei der Uni Siegen
Nachdem ich mich nun einen Tag über fehlschlagende VPN-Verbindungen im WLAN der Uni Siegen gewundert habe und schon auf autarkes UMTS umgestiegen bin, fiel mir heute auf, dass normale HTTP-Verbindungen durchaus zustande kommen. Nach einigem Rumprobieren bekam ich heraus, dass das RZ der Uni Siegen anscheinend auf exzessives Whitelisting setzt: HTTP(S), IMAP(S), FTP ist erlaubt, 443/UDP aber z.B. nicht. Durch einiges Hin- und Hertunneln bekam ich meine VPN-Verbindung dann doch noch zusammen, aber wieso es hier den Netzteilnehmern so schwer gemacht wird, begreife ich nicht. Gerade auch mit Hinsicht auf die Tatsache, dass das offizielle Konferenz-WLAN völlig unverschlüsselt konfiguriert ist, zum Glück gibt es aber auch eduroam.

Sat, 16 Jan 2010

quagga mit den Macports
Ich habe geplant dem dn42.net beizutreten. (längerfristig...)
Dafür braucht man allerdings einen Routing-Daemon. Was das ist, habe ich mit Astro in einerPodcastfolge geklärt.
Der Routing-Daemon, der bei den Macports dabei ist, ist quagga, der allerdings in der aktuellen Version und Snow Leopard nicht kompiliert. Es gibt Probleme mit dem "libtool", welches in der Version 2.2.6b mit den Macports ausgeliefert wird und einer veralteten Datei, die mit dem quagga-Paket geliefert wird. Um das Problem zu beheben reicht es aus eine neue Version der Datei "ltmain.sh" zu installieren. Zum Beispiel durch
cp /opt/local/share/libtool/config/ltmain.sh 


Sun, 10 Jan 2010

Musikindustrie lässt Leben Zerstören
Ich lese gerade mein Heisebacklog. Da sehe ich, wie die Musikindustrie ein noch recht junges Studentenleben zerstört.
2004 hat da wohl ein Student 30 Musikdateien getauscht. Dafür soll er jetzt - fünf Jahre später fast eine halbe Mio. € bezahlen. Ein Schuldenberg von dem man - gerade vor dem Anfang seiner beruflichen Karriere - nur schlecht wieder herunter kommt.
Dieses Verhalten, dass die Musikindustrie da direkt, oder auch nur indirekt über ihre Lobby an den Tag legt, wiedert mich an! Ekelhaft!
Meine Entscheidung von neulich wird also nur bestärkt.

FreeBSD die ersten Schritte
Seit ein paar Wochen läft bei mir in einer virtuellen KVM-Maschine ein FreeBSD 8-stable. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte die Installation ja geklappt, und ich probiere nun meine ersten Schritte mit FreeBSD.
Soweit ich das verstanden habe, gibt es keinen großartigen Unterschied, ob ich mir die Pakete aus den Ports selbst baue, oder sie über pkg_add installiere (außer, dass sie beim zweiten vielleicht keine speziellen Compilerflags haben und etwas älter sind). Als nächster Schritt wird DNS aufgesetzt. Mal sehen, was ich da für eine Lösung nehmen werde.
Über Tipps, Anregungen und coole FreeBSD-Links freue ich mich riesig. Also: immer her damit.


Ex und vim
Weil ich es immer wieder vergesse, wo ich die ex Komandos für Vim nachschlagen kann (die sind nämlich immer ein bisschen versteckt):
:help holy-grail


Für Umme zu Deichkind
Neulich war die Gruppe Deichkind hier in Dresden. Als besonderes Leckerli haben sie am Tag vor dem Konzert noch eine Vorlesung über Bühnenperformance an der HFBK gehalten. Eigentlich war die Veranstaltung nur für von StudiVZ geladene Gäste, aber mit etwas Social Engineering haben die mich dann doch noch reingelassen.
Die Zusammenfassung: sehr lustiger Abend. Und als kleine Überraschung haben die die Besucher am nächsten Tag noch für lau auf das Konzert gelassen, und das war sehr, sehr geil! Noch heute - fast einen Monat später - bin ich total high, wenn ich an die Show denke. Wer also die Gelegenheit hat die Gruppe life zu sehen, der sollte die Gelegenheit in Anspruch nehmen, auch wenn es dann Eintritt kostet ;)
P.S. ich habe dann aber für Freunde noch zwei weitere Karten gekauft - nicht, dass Ihr denkt, dass ich hier total schmarotze...

Tue, 22 Dec 2009

Weg isser... (User tauchen icht in den logfiles auf)
Neulich arbeite ich so mit meinen Kumpels parallel auf unserem gemeinsamen System. Ich weiss, dass jeder der Kollegen seine Arbeit gerade macht, aber ein
w
bringt leider keine Kollegen auf die Konsole... Auch
who
zeigt nichts an. Jedoch laufen Prozesse der Benutzer. Was ist passiert?
Die Leute haben sich einfach mit
screen -ln
quasi unsichtbar gemacht. Für Sysadmins auf jeden Fall nicht so cool. Hat jemand eine Idee, wie man das unterbinden kann?

Nette Infos auf www.cyberciti.biz
Ich browse jetzt schon knapp ne Stunde auf Cyberciti.biz herum.
Diese Seite hat lauter nette Denkanstöße und vor allem auch Tips zu FreeBSD, mit dem ich mich jetzt ja intensiver auseinander setze.

Sat, 05 Dec 2009

FreeBSD mit KVM
Ich habe die jetzt den aktuellen Kernel 2.6.32 installiert. Damit läft eine FreeBSD 8 Installation problemlos ab. Mal sehen, wie sie sich so im Betrieb macht...

Sun, 22 Nov 2009

Teschnische Podcasts aus Dresden: Pentacast.
Es gibt jetzt einen technischen Podcast des Chaos Computer Club Desden. Hoch inspiriert vom Chaosradio Express probieren wir in Zukunft verschienden (hauptsächlich technischen) Themen auf den Grund zu gehen.
Es gibt eine Übersichtsseite mit den verschiedenen Feeds für Eure Aggregatoren und den Links zu den jeweiligen Folgen. Bis dato haben wir drei Folgen veröffentlicht. Weitere sind bereits produziert und bedürfen noch eines Feinschliffs.
Wir sind sehr an Feedback interessiert und ständig bemüht es besser werden zu lassen. Das was mit der Aussteuerung schief gegangen ist haben wir allerdings schon gemerkt und probieren da mehr aufzupassen, das nächste Mal. Obwohl wir probieren die Shownotes immer pünktlich und auf der Seite der Episode bereit zu stellen, kann es da aber leider zu Verzögerungen kommen, da Shownotes immer eine Menge Arbeit bedeuten.
Themenvorschläge, Diskussionen und Shownoteeditierungen können bei uns im Wiki zum Thema Pentacast durchgeführt werden. Da findet man auch schon die Shownotes zur noch nicht veröffentlichten Folge 4: Open Source Software Development.

FreeBSD mit KVM
Ich habe hier jetzt neben meinem mobilen Rechner mittlerweile auch stationäre Rechner in der Wohnung.
Einer davon ist irgend so ein AMD 64, der auch Virtualisierung kann. Kurz zusammengefasst ist Virtualisierung eine Methode, um auf einem Computer gleichzeitig mehrere Computer laufen zu lassen.
Das kann man entweder komplett in Software realisieren (d.H. es gibt ein Programm, welches so tut, es sei ein Computer, und da installiert man dann ein weiteres Betriebssystem hinein), oder es wird mit zusätzlicher Hardwareunterstützung realisiert (d.h. die Hardware hat spezielle Funktionen, die den Virtualisierungsprozess unterstützen und beschlänigen).
Es gibt da auch eine tolle CRE-Folge , die da von viel mehr Informationen zu gibt.
Momentan nutze ich KVM und den sehr abgehangenen Debian-Stable-Kernel, der gleichzeitig noch Binärtreiber für die Grafikkarte von NVIDIA unterstützt. (2.6.28). Als virtuelle Maschine soll jetzt ein FreeBSD installiert werden. Leider hängt der Installierungsprozess bereits beim booten des akutellen 8.0RC3 ISOs fest. Ich werde mal ein Kernelupdate probieren und hier zurückberichten, ob dies Abhilfe geschaffen hat.
Falls es noch andere Vorschläge gibt, bin ich ganz offenen Ohres.

Vim: es geht weiter.
Der überaus lesenswerte Johannes hat mir als Kommentar in Bezug auf meinen letzten Vim Eintrag noch folgenden Link zukommen lassen: in "Regular Expression matching more than a single line in Vim" geht es, wie der Titel schon sagt um reguläre Ausdrücke, die über eine Zeile gehen. Hierzu benutzt man den speziellen Ausdruck
\_.
, zusammen mit einem greedy qualifier.
Leider wird in dem Beispiel beschrieben, wie man mit regulären Ausdrücken HTML/XML parsen könnte. Hierzu möchte ich noch einmal ausdrücklich auf einen Retweet von Dan Kaminsky hinweisen: Every time you attempt to parse HTML with regular expressions, the unholy child weeps the blood of virgins, and Russian hackers pwn your webapp.

Wie man Apfelkuchen backt.
Wenn man einen Apfelkuchen von Grund auf selbst backen möchte, muss man zunächst das Universum invent.
Die Symphonie der Wissenschaft hat diese und andere Erkenntnisse schön in Lieder gepackt, mit Ohrwurmqualität und zum herunterladen.


Thu, 19 Nov 2009

Mal wieder Vim
15 Years of Vi + 7 years of Vim and still learning. Started off just knowing x,i,:wq moved on a bit since then!, so schreibt ZZapper und gibt ein paar hilfreiche Tips zum wohl coolsten Editor der Welt. Auch ich lerne immer weiter und möchte Euch meine wichtigsten Erungenschaften des letzten Jahres nicht vorenthalten:
:set spell 
bietet eine Rechtschreibkorektur an und mit
:set spellang
kann man die dazugehörige Sprache einstellen.
Ein weiteres cooles Feature von Vim 7 ist omnicompletion. Darüber weiss ich noch nicht so viel. Einfach mal die entsprechenden Hilfetexte lesen, wenn Zeit ist und bis dahin einfach mal
ctrl-o ctrl-i
drücken und gucken was passiert.
Was Vim alledings nicht kann sind reguläre Ausdrücke, die über eine Zeile gehen. Falls da jemand Mal 'ne Lösung bereit stellen kann, wäre ich hoch erfreut...

Thu, 01 Oct 2009

Man in the middle
Jens Qbi macht in einem schon ein paar Tage älteren Posting darauf aufmerksam, dass es im Tor Netzwerk auf böse Exit-Nodes gibt.
Augen auf!

Fri, 07 Aug 2009

Warda: GEMA-frei und geil
Interessant auch dieser Link.

Die Contentmafia will es so: Vermeidung von GEMA-Musik

Jetzt ist es so weit und es hat auch einen meiner guten Freunde erwischt. Universal verschickt eine Abmahnung, weil er über Bittorrent zwei Alben herunter geladen hat, und diese somit gleichzeitig auch zum Download bereit stellte. Zwei Alben veranschlagt die von Universal / ProMedia beauftragte Rechtsanwaltsgesellschaft (ich nenne Sie jetzt mal Kanzlei A) mit 5001,00 €.

Weil diese aber so nett, und zuvorkommend sind bieten Sie einen Vergleich an, zu läppischen 1.800,00 €, sowie einer sehr allgemein gehaltenen Unterlassungserklärung.

Besagter Freund hat sich kurzerhand schlau gemacht, und einen professionellen Rechtsbeistand aufgesucht. Diese Kanzlei B wiederum bietet das "Kanzlei-A-Komplett-Angebot" für 400,00€ an. Hierin ist alles enthalten. Ein anwaltliches Schreiben, dass die Ungenauigkeiten des ersten Schriebs korrigiert, und darauf hinweist, dass es gar keine vernünftigen Beweismittel gäbe, sowie der Übernahme aller weiterer Risiken. Das ist ja schon mal nicht schlecht, kann man sich jetzt denken: 5000,00 € zu 400,00 €. (Ist engangener Gewinn eigentlich Verlust?) In der Selbstauskunft prahlt Kanzlei B großmundig damit, dass sie im Jahr über 3.500 solcher Abmahnungen von Kanzlei A abwickelt. (400 € * 3500 = 1.400.000 €) Bestimmt gehen die Anwälte von A und B öfter zusammen Abendbrot essen...

Welche Konsequenzen ziehe ich jetzt daraus?
Ähnlich, wie dieser Kinobesucher kann ich von mir sagen, dass ich oft und gerne zu Konzerten ging. Ich habe mir öfter Musik von kommerziellen Labels herunter geladen, anstelle sie zu kaufen (Privatkopie), oder habe mir die CD in der Bibliothek kopiert.
Wenn mir die Musik gefiel, ging ich zu Konzerten und unterstützte somit die Künstler auch monetär.
Wenn ich jetzt hingegen merke, dass ich eigentlich nur als krimineller gesehen werde, wenn ich die Privatkopie anfertige, dann sage ich für mich, dass ich leider auf kommerzielle Musik verzichten muss. Also auch keine Konzerte mehr, von Bands, die beiden Major-Labels unter Vertrag sind. Schliesslich möchte ich ja schon vor dem Konzert wissen, ob ich die Musik überhaupt mag.

Die alternative, die ja schon seit Jahren immer stärker wird, ist Musik, die unter CC-Lizenz steht. Es gibt da ja auch ne hervorragende Pentaradio24-Folge zum Thema. Auch wenn ich mich selbst noch nicht sehr intensiv mit dem verfügbaren Quellen auseinander gesetzt habe, bin ich sicher, dass es genügend davon gibt. Dieses ist mir vom damaligen hören des Podcasts noch im Ohr geblieben, aber da gibts bestimmt noch mehr...



Tor Bridges
Eben bin ich über ein Tor-Feature gestolpert, welches ich noch gar nicht kannte: Bridges. Bridges sind Tor-Nodes, die nicht im Verzeichnisserver gelistet werden, und somit nicht mehr so leicht zu zensieren sind.
Falls man nun in einem Tor-gefilterten Netzbereich sitzt, kann man sich über diese Adresse jeweils ein paar aktuelle Bridges anzeigen lassen. Sollte die URL auch gesperrt sein, dann kann man von Gmail aus eine email an bridges@torproject.org schicken, mit dem Inhalt "get bridges".

Mon, 03 Aug 2009

Wellington Grey
Find ich persönlich besser, als wie xkcd.


Sun, 02 Aug 2009

Geld und Zinsen
Johannes schreibt interessante Gedanken über Geld und Zinsen, Wirtschaft und Wachstum. Lesen, und am besten kommentieren...